Hausordnung

Hausordnung der Kleeblatt-Schule, Schule mit dem sonderpädagogischen Förderschwerpunkt Lernen

 

Wir verhalten uns in der Schule so, dass alle gern zur Schule kommen, dass niemand gefährdet wird, der Unterricht nicht gestört wird und die Einrichtung der Schule nicht beschädigt wird.

Wir sind eine Schule im Grünen. Damit wir es auch bleiben, müssen wir alle darauf achten, dass die Rasenflächen, Bäume und Sträucher nicht beschädigt werden.

 

Vor dem Unterricht

Jeder Schüler muss die Abfahrtszeiten seines Busses/Transporters kennen. Ist der Bus/Transporter 20 Minuten nach dem Abfahrtstermin nicht eingetroffen,

gehen die Schüler nach Hause, verständigen die Schule und versuchen selbst in die Schule zu kommen (z. B. durch Eltern, Großeltern, Nachbarn ...).

Ab 07:45 Uhr begeben sich alle Schüler in ihre Unterrichtsräume. Ein pünktlicher Unterrichtsbeginn um 8:00 Uhr ist von allen zu gewährleisten.

Erscheint der Lehrer 5 Minuten nach Unterrichtsbeginn nicht, meldet sich der Klassensprecher im Sekretariat.

 

Unterricht und Pausen

Für das Unterrichtsende ist der jeweilige Lehrer zuständig.

Der Unterrichtsraum wird in einem ordentlichen Zustand verlassen. Nach der letzten Stunde werden die Stühle hochgestellt.

Der Lehrer verlässt den Raum zuletzt und schließt die Tür zu.

Die 1. Große Pause verbringen die Schüler auf dem Schulhof.

Im Mittagsband können zusätzliche Angebote im Rahmen des Ganztages genutzt werden, und die Pause auf dem Schulhof oder im Schulgebäude verbracht werden.

Schülern der Klassen 2 – 6 ist ohne Ausnahmen das Verlassen des Schulgeländes verboten.

Schülern der Klassen 7 10 ist mit Genehmigung der Eltern das Verlassen des Schulgeländes in der Zeit von 11:25 Uhr – 11:45 Uhr erlaubt. Jeder Schüler, der die Erlaubnis hat, erhält einen Ausweis. Diesen legt er beim Verlassen des Schulgeländes in einen entsprechenden Kasten.

Beim Zurückkommen in die Schule erhält der Schüler von der aufsichtführenden Lehrkraft den Ausweis wieder ausgehändigt.

Ist der Schüler unpünktlich, erhält er den Ausweis innerhalb der nächsten 4 Wochen nicht zurück und darf die Schule in der Pause nicht verlassen.

Beim Verlassen des Schulgeländes erlischt jeglicher Versicherungsschutz.

Mit dem Klingelzeichen begeben sich die Schüler unverzüglich in die Unterrichtsräume.

Die Toiletten sind keine Aufenthaltsräume. Sie werden pfleglich behandelt und in einem sauberen Zustand verlassen.

Auf dem gesamten Schulgelände wird Ordnung gehalten. Abfälle gehören in die entsprechenden Behälter.

 

Nach dem Unterricht

Fahrschüler fahren nach regulärem oder vorzeitigem Unterrichtschluss mit dem nächst möglichen Bus/Transporter nach Hause.

Für die Schüler der Klassen 7 – 10 besteht die Möglichkeit bis zur Abfahrt des Busses/Transporters sich unbeaufsichtigt im Schulgelände oder Gebäude aufzuhalten. Dieses Angebot erlischt bei nicht normgerechtem Verhalten.

Schüler der Klassen 2 – 6 begeben sich zu den aufsichtführenden Erziehern. Fahrschüler begeben sich geordnet an ihren Bushalteplatz. „Nichtfahrschüler“ verlassen umgehend nach Unterrichtsschluss das Schulgelände.

 

Allgemeingültiges

Während des Unterrichts ist das Benutzen von technischen Geräten nur mit Genehmigung des Lehrers erlaubt. Handys sind während des Unterrichts lautlos einzustellen und in die Schultasche zu stecken.

Die Nutzung des Handys in den Pausen ist erlaubt (Musik = Kopfhörer, Telefonieren = ruhige Ecke).

Das Mitbringen und Konsumieren von Alkohol, Tabakwaren und anderen Drogen ist Schülern und Lehrern auf dem gesamten Schulgelände untersagt.

Alkohol- und Drogenkonsum innerhalb und außerhalb des Schulgeländes führen zur sofortigen Suspendierung.
Jeglicher Handel auf dem Schulgelände ist verboten.

Einrichtungen der Schule und Gegenstände sollen schonend behandelt werden. Für die vorsätzlichen oder grob fahrlässigen Schäden werden die Verursacher zu Wiedergutmachungsmaßnahmen herangezogen.

 

Sicherheit

Den Anordnungen der aufsichtführenden Personen ist Folge zu leisten.

Streitigkeiten sollen fair durch Gespräche unter Mitschülern und Lehren gelöst werden, dabei kann und soll auf die ausgebildeten Konfliktlotsen (Streitschlichter) zurück gegriffen werden.

Auf den Treppengeländern wird nicht geklettert und gerutscht. Das Sitzen auf den Treppen ist nicht erlaubt.

Aus Sicherheitsgründen ist das Werfen von Schneebällen verboten.

Innerhalb des Gebäudes ist erhöhte Rücksichtnahme erforderlich. Toben, Rennen und Ball spielen sind im Schulgebäude grundsätzlich verboten. Die Brandschutztüren bleiben geöffnet.

Bei Unfällen wird unverzüglich ein Lehrer oder Erwachsener informiert. Sofortige Hilfsmaßnahmen werden durch diese eingeleitet.

Gegenstände und Handlungen, die auf Gewalt hindeuten oder gerichtet sind, sind im gesamten Schulgelände verboten (z. B. unerlaubtes Fotografieren und Filmen)

Das Verhalten bei Feuer und Katastrophenalarm regelt der Alarmplan. Dieser sollte auch unbedingt eingehalten werden.

 

Zusatz zur Hausordnung:

Auf der Grundlage des Hausrechtes untersagt die Schulleitung das Tragen von T-Shirts, Aufnähern, Ärmel und Klettbändern, Buttons (Anstecker) und Pins (Nadeln) mit nachstehend aufgeführten Motiven:

Mit allen Kennzeichen und Symbolen, die gemäß § 86a StGB strafbar sind, mit allen Ersatzkennzeichen sowie mit allen Kennzeichen, Symbolen, Parolen und Bilddarstellungen, die nationalistische und/oder rassistische und/oder antisemitische Einstellungen offen, stilisiert oder verdeckt demonstrieren sollen.

Verboten sind auch Tonträger mit nationalistischen, rechtsextremistischen, rassistischen und antisemitischen Inhalten.

Die schriftliche Verwendung vorgenannter Kennzeichen, Symbole, Parolen und Bilddarstellungen zieht disziplinarische und rechtliche Konsequenzen nach sich.

 

Schlussbemerkung:

Damit sich alle Schülerinnen und Schüler in angenehmer Atmosphäre wohl fühlen und lernen sowie angstfrei zur Kleeblatt-Schule kommen und ihre angestrebten Ziele erreichen können, ist es notwendig, dass die Schul- und Hausordnung in allen Punkten und von allen Beteiligten eingehalten wird.

Auf Verstöße gegen die Schul - und Hausordnung wird entsprechend reagiert. Dabei sollte die Wiedergutmachung einen sinnvollen Zusammenhang zum Verstoß haben. Zur Ahndung stehen den Lehrkräften und der Schulleitung Erziehungsmittel und Ordnungsmaßnahmen zur Verfügung. Erziehungsmittel können zum Beispiel sein: das Nacharbeiten nachlässig angefertigter Arbeiten, Sozialstunden, der Ersatz eines angerichteten Schadens oder eine schriftliche Ermahnung mit Stellungnahme des Schülers.

 

Ordnungsmaßnahmen sind:

  • der schriftliche Verweis durch die Klassenleitung oder in besonders schweren Fällen durch die Klassenkonferenz,

  • die Überweisung in eine parallele Klasse durch die Lehrerkonferenz,

  • der vorübergehende Ausschluss vom Unterricht oder einzelnen schulischen Veranstaltungen bis zu zwei Wochen durch die Klassenkonferenz,

  • die Überweisung in eine andere Schule auf Antrag der Lehrerkonferenz durch das staatliche Schulamt,

  • die Entlassung von einer Schule auf Antrag der Lehrerkonferenz durch das staatliche Schulamt,

  • die Verweisung von allen Schulen in öffentlicher Trägerschaft des Landes nach Ablauf der Schulpflicht auf Antrag der Lehrerkonferenz durch das staatliche Schulamt mit Zustimmung des für die Schule zuständigen Ministeriums.

 

Im Sinne, eines für alle angenehmen Schullebens, ist es zu wünschen, dass die oben genannten Maßnahmen so selten wie möglich ergriffen werden müssen.

 

Die Schülerinnen und Schüler sowie deren Eltern und Lehrer haben die Schulvereinbarungen sowie die Anlage mit dem Regel- und Sanktionskatalog gelesen und unterschrieben.

 

Sie regelt das freundliche Miteinander und die Achtung voreinander.

 

Die Hausordnung kann unter diesem Link heruntergeladen werden.

 

 

W-P ® V2.49.6